Zunächst musste für die Realisierung des Vorhabens das gigantische ehemalige Pumpwerk komplett abgerissen werden, das seit Jahrzehnten nicht mehr in Betrieb war, und seinen Ursprung noch in Zeiten des Nationalsozialismus hatte. Weil die kleine Brücke zwischen Wildflecken und dem mittlerweile abgerissenen Pumpwerk statisch nicht mehr ausreichend sicher ist, wird eine Verlegung der Sinn notwendig, damit das Freizeit-Areal ohne Brückebauwerk gut und trockenen Fußes erreichbar ist. Das Wasserwirtschaftsamt wird das auf eigene Kosten übernehmen. Die Sinn wird dann im hinteren Bereich des geplanten Freizeitgeländes einen ganz neuen Verlauf erhalten. Das Element Wasser wird bei diesem Projekt dennoch mit einbezogen. Der Uferbereich soll so gestaltet werden, dass der Zugang zum Gewässer recht einfach und gefahrlos möglich ist.

Jugendliche in Wildflecken, die sich mehrere Monate lang mit dem Projekt in Workshops intensiv beschäftigt hatten, wünschten sich neben dem "Pumptrack" einen kleinen Bolzplatz, der ebenfalls in die Planung aufgenommen wurde. Der befestigte Parcours soll für Mountainbiker, Longboarder, Skateboarder, BMXer oder auch Inline-Skater und Rollschuhfahrer täglich nutzbar sein. Weil das gesamte Areal sich eines Tages als neuer Treffpunkt für die Wildfleckener Jugend herauskristallisieren soll, war eine Versorgung mit WLAN von den Jugendlichen gewünscht worden.