Zu Beginn des neuen Kirchenjahres wurde der neue Kirchenvorstand der evangelischen Kirchengemeinde Bad Brückenau in sein Amt eingeführt. Acht Kirchenvorsteher und der Kirchenpfleger verpflichteten sich, ihr Amt gemäß den Grundlagen des Glaubens und ihrer Kirche auszuüben. Pfarrer Kirchner segnete Sabine Schroll-Reinheimer, Beate Ehlert, Helma Ritter, Wolfgang Weller, Ulli Wildenauer, Heinrich Meininger, Anna Stefani, Dr. Dieter Kurrle (Kirchenpfleger) und Ulrike Schaupp. Verabschiedet wurden aus dem Kirchenvorstand Ruth Neubeck (seit 2000), Annette Martin, Alwina Sawatzki, Alexandra Schlothauer und Helena Wurster.

Pfarrer Kirchner zählte dankbar die Großprojekte der vergangenen Jahre auf:

Reinigung und Renovierung der Orgel, Kircheninnenrenovierung, Renovierung Pfarrhaus im Auerhahnweg, Erneuerung der Glockenanlage und Umbau des Gemeindehauses mit Küchenumbau und Erweiterung der Toilettenanlage. Besonders gewichtig war die Entscheidung für die Kirchenasyle, bei der man sich doch bei verschiedener Meinung in der jeweiligen Überzeugung stehn lassen konnte. In der Gemeindearbeit waren besonders erwähnenswert der Neuaufbau der Seniorenarbeit, Stabilisierung von Kirchenchor und Posaunenchor, 20- jähriges Bestehen des Pflegedienstes der landeskirchlichen Gemeinschaft, Stabilisierung des "Familienbündnisses" mit der katholischen Schwestergemeinde und dem Kindergarten für Gemeindefest, Martinszug und Kindergartengottesdienste.

Besonders hervorgehoben wurde das mit dem ökumenischen Arbeitskreis getragene Miteinander der beiden Schwesterkirchen in Bad Brückenau. Jährlich werden mehr als 30 Veranstaltungen verantwortet und gestaltet: Sichtbare Großveranstaltungen wie der Gottesdienst am Stadtfest, die Georgiprozession, der Martinszug, die Gräbersegnung an Allerheiligen, die Sternsinger oder intensive Gottesdienste, wie der Weltgebetstag der Frauen, Gebetsgottesdienst zur Einheit der Christen oder der Gottesdienst zum Abschluss der Kreuzbergwallfahrt, teilweise im verborgenen, wie die ökumenische Notfallseelsorge und gemeinsame Trauerbegleitung bei konfessionsverbindenden Paaren.

Diese Projekte wurden untermauert durch die verantwortlichen Planungen und Entscheidungen des Kirchenvorstands und durch seine Vernetzung in die vielen Arbeitsgruppen der Kirchengemeinde und die unverzichtbare, treue Mitarbeit von Einzelnen untermauert. Ein Netzwerk, das immer wieder das Fenster dazu öffnet, dass in unseren Gemeinden Gott sein Haus bauen kann und wir in unserem Gemeindeleben die Gegenwart Gottes erspüren können.