Die Staatliche Realschule Bad Brückenau verabschiedete ihre Zehntklässler. Nach einem vollständigen Jahr in der Schule, ohne Lockdown und Distanzunterricht konnte die Staatliche Realschule Bad Brückenau in einem feierlichen Rahmen die Absolventen der Klassen 10 a und 10 b verabschieden. Musikalisch begleitet von den Lehrkräften Margaretha Kach und Andres Kleinhenz eröffneten Diakon Kim J. N. Sell und Pfarrer Gerd Kirchner mit einer kurzen Andacht die Feier bei strahlendem Sonnenschein im Innenhof des Schulzentrums.

Schulleiter Michael Kreil sprach von einem Abschluss mit doppeltem Schulrekord: "Ihr seid alleinige Schulrekordhalter im Bereich der geringsten Präsenzzeiten im Klassenzimmer während eurer Schulzeit." Und trotz des pandemiebedingten Distanzunterrichts, der ab der 8. Klasse für die Absolventinnen und Absolventen immer wieder notwendig war, konnten die Schülerinnen und Schüler großartige Ergebnisse bei der Abschlussprüfung erzielen.

Der zweite Schulrekord wurde von diesem Jahrgang aufgestellt, da seit Bestehen der Realschule Bad Brückenau in diesem Jahr die wenigsten Prüflinge - nämlich 32 - verabschiedet wurden. "Das Leben ist analog", so Kreil. Auch wenn die Digitalisierung in vielen Bereichen notwendig ist, so ist das Lebendige im Miteinander, in der Kommunikation mit Mimik und Gestik oder auch im Schulleben mit Freundschaft, Nähe, Geselligkeit, Zuwendung und vielem mehr zu finden. Stellvertretender Landrat Emil Müller beglückwünschte die Zehntklässler für ihre Leistungen und auch der 3. Bürgermeister Dieter Seban sprach seine Gratulation aus und betonte, dass die Wurzeln in der Heimat verankert seien, auch wenn die Flügel die Jugendlichen nun erst einmal von zu Hause wegtragen werden. Vom Elternbeirat überbrachte Monika Fischer Glückwünsche.

Die Klassenlehrer gaben Rückblicke auf die Meilensteine der letzten Jahre, die nicht nur von Distanzunterricht geprägt waren, sondern auch gemeinsame Projekte und schließlich eine zweitägige Fahrt nach Heidelberg zuließen. Markus Hammerl bedankte sich für die gemeinsame Zeit mit der 10 a, indem er einige Anekdoten in Erinnerung rief, was durch weitere Schulerlebnisse in der Rede der Klassensprecher Emilio Greß und Thomas Wollein ergänzt wurde. Christine Dietzel, die seit der 7. Klasse die Klassenleiterin der 10 b war, gab ihren Schülerinnen und Schülern nicht nur einen roten Faden und Brause für prickelnde Zeiten mit auf den Weg, sondern auch einen Wünschestein. "Denn auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man etwas Schönes bauen", so Dietzel frei nach Goethe. Dies Danksagung erwiderten die Klassensprecher Diana Barwich und Anton Leitsch mit einer Rede.

Auszeichnungen

Bester Notendurchschnitt: Emilio Greß (Notendurchschnitt 1,27), Thomas Wollein ( 1,36 und Schülersprecher), Joanne Fischer (1,45)

Besondere Leistungen: Anne Hüfner, Gabriel Knoll, Luca Haun, Julian Kraus, Max Kiselev, Rahel Fischer, Justin Krum und Julian Henz für ihre besonderen Leistungen in den Abschlussprüfungen