In Corona-Zeiten erobern die Menschen sich durch Wanderungen ihre nähere Heimat und staunen, was es da alles zu sehen, zu hören und zu erleben gibt. Ein kleiner Ort, der nicht nur für Erwachsene, sondern besonders für Kinder, interessant sein könnte, ist die sogenannte Teufelsmühle.

Unweit von Bischofsheim befindet sich mitten im Wald ein mystischer Platz, zu dem die Geschichte in einer Sage berichtet wird. Ein Müller hatte durch einen großen Brand seine Mühle, seine Frau sowie seine Kinder verloren. Traurig zog er hinaus in die Welt und kam hier in der Rhön zu einem sprudelnden Bach mit einem kleinen Teich. Müde ließ er sich auf einem Stein nieder und dachte: "Ach, wenn ich mir hier doch wieder eine Mühle bauen könnte! Sapperlott, und wenn mir der Teufel dabei helfen sollte!" Der böse Teufel war sehr schnell zur Stelle und kam mit dem Müller ins Gespräch......Sie wurden handelseinig - aber wie die Sage weiter geht, kann man an einer großen Tafel an der "Teufelsmühle" in der Nähe des Holzberghofes nachlesen.

Zur Teufelsmühle gibt es zwei Wegstrecken:

Von Bischofsheim Richtung Hochrhön fahren und am Rothsee ( auch ein schönes Ziel) parken (ausgeschildert). Ab hier dem Weg Nr. 4 ins Schwarzbachtal folgen. Achtung - die Hochrhönstraße muss überquert werden. Am Bach angekommen, gegen die Strömung, also bergauf, wandern und bald ist man an der Teufelsmühle mit der Text-Tafel. Die Strecke ist einfach etwa zwei Kilometer lang.

Wem dieser Weg zu lang ist, der kann weiter auf der Hochrhönstraße fahren und dann auf dem Wanderparkplatz Holzberghof linker Hand parken. Am Weg zum Holzberghof ist die Teufelsmühle nach wenigen Metern nach links ausgeschildert, diesmal talwärts. Strecke: einfach rund 600 Meter. Der Holzberghof ist ein historisches Ausflugslokal.