Volkersberg
Glaube

Kinder und Jugendliche stürmen den Gipfel

50 Kinder und Jugendliche sind auf den Volkersberg gewandert. Sie folgten auch den Spuren der Pilger und Wallfahrer früherer Zeiten.
Rund 50 Kinder und Jugendliche  -  hier beim Abschlussgottesdienst - haben am  Gipfelsturm teilgenommen. Foto: Ralf Sauer
Rund 50 Kinder und Jugendliche - hier beim Abschlussgottesdienst - haben am Gipfelsturm teilgenommen. Foto: Ralf Sauer

Auch in diesem Jahr kamen 50 Kinder und Jugendliche aus Bad Brückenau und den umliegenden Ortschaften am letzten Tag der Sommerferien zum Gipfelsturm auf den Volkersberg. Anlässlich des Patroziniums Kreuzerhöhung der Wallfahrtskirche Volkersberg ging es in Kleingruppen von verschiedenen Ausgangspunkten auf den Volkersberg, heißt es in einer Pressemeldung der Jugendbildungsstätte Volkersberg.

Unterwegs wurden verschiedene gemeinschaftsfördernde Aufgaben gelöst und Wallfahrtskreuze gebastelt. Auf dem Volkersberg angekommen ging es nach einerstärkenden Brotzeit mit einem Besuch der Wallfahrtskirche und kreativen Workshops weiter. Beim Basteln von Upcycling-Kerzenständern, Magnetbildern oder Trommeln waren Geschicklichkeit und Kreativität gefragt.

Zum Gottesdienst in den Terrassengärten mit Kaplan Thomas Elbert kamen rund 20 Eltern dazu. Elbert ist schon seit vielen Jahren am Volkersberg ehrenamtlich in der Kinder- und Jugendarbeit aktiv und wurde vor wenigen Monaten an Pfingsten zum Priester geweiht.

Sorgen und Nöte

Im Mittelpunkt des Gottesdienstes stand die alte Volkersberger Wallfahrtstradition Sorgen, Anliegen und Nöte vor das heilige Kreuz zu bringen und so gestärkt in den Alltag zurückzukehren. Um dies für die jungen Pilgererfahrbar zu machen, durften alle eine Kerze entzünden. Die Kinder und Jugendlichen folgten also den Spuren der Pilger und Wallfahrer früherer Zeiten und füllten diese mit neuem Leben: Auch sie kamen zu Fuß, erlebten einen ereignisreichen Tag und konnten noch mal Kraft tanken, bevor am nächsten Tag das neue Schuljahr startete. Für die Organisatoren war es ein schönes Zeichen, dass sich auch örtliche Kooperationspartner wie die Leichtersbacher Musikantenoder das Caritas Kinder- und Jugenddorf St. Anton aus Riedenberg aktiv beteiligten, heißt es weiter.red