Der CSU-Ortsverband in Wildflecken hat sich entschlossen, für die Kommunalwahl am 16. März 2014 Marktgemeinderat Wolfgang Illek als CSU-Spitzenkandidaten vorzuschlagen. Auch Gerd Kleinhenz von den Parteifreien Wählern Wildflecken (PWW), zurzeit zweiter Bürgermeister des Marktes Wildflecken, soll seinen Hut in den Ring werfen. Sie sind beide 53 Jahre alt, sitzen seit 18 Jahren im Gemeinderat und sind feste Größen im Vereinsleben. Beide wollen im März als Nachfolger von Alfred Schrenk (SPD) um das Bürgermeisteramt kandidieren. Das letzte Wort darüber haben die anstehenden Nominierungsversammlungen. Am 8. November will die CSU nominieren. Der Termin der PWW steht noch nicht fest.

"Ich möchte die alten Gräben zwischen den Ortsteilen überwinden", begründet Kleinhenz seine Motivation zur Kandidatur. Er war über die traditionelle SPD/PWW-Listenverbindung in das Gremium gekommen und legt großen Wert auf seine parteipolitische Unabhängigkeit.

"Ich rechne mir Chancen aus", begründet Wolfgang Illek seinen neuerlichen Anlauf. Der Physiotherapeut mit eigener Praxis sieht die Hauptprobleme im Bevölkerungsschwund. Wildflecken müsse für junge Familien attraktiver werden. "Vor uns liegen viele Probleme", sagt Illek.