Bevor sie mit dem Bau beginnen konnten, erzählte Hans Wißen von Volkers einige wichtige Dinge zum Thema der Solitärbiene, und wie sie lebt. Da die Wildbienen im Mai starten, ist es jetzt der richtige Zeitpunkt zur Erstellung eines Bienenhauses. Die Bienenhäuser sollten Richtung Südost mit Tendenz Süd an der Wand aufgehängt werden - keinesfalls freihängend im Baum, allenfalls auf einen Baumstamm festnageln. Hierbei sollte aber nur ein Alu-Nagel verwendet werden, um den Baum nicht zu zerstören. Wichtig ist auch die Sonne - keine Sträucher und Bäume - , damit kein Schatten auf das Bienenhaus fällt. Und natürlich brauchen die Bienen Nahrung in Form von Blumen und Wasser.

Löcher gebohrt und Dächer gebaut

Dann ging es endlich los. Zunächst wurden die passenden Baumscheiben in verschiedenen Durchmessern zusammengestellt. In jede Baumscheibe bohrten die kleinen "Bauherren" unterschiedlich große Löcher von drei bis zehn Millimetern Durchmesser. Der Abstand der Löcher sollte dabei mindestens ein Zentimeter sein. Anschließend wurden die Baumscheiben hinten mit Lochband verbunden. Jetzt fehlte noch das Dach, welches aus aus zwei Holzbrettchen bestand. Als Wetterschutz wurde Dachpappe darüber festgenagelt. Allen "Hotelbesitzern" wird viel Freude bei der Beobachtung der Bienen gewünscht.

Dank

Die "Funky Fruits" bedanken sich bei der Holzbaufirma Mathias Weiner, die die Holzbrettchen für die Dächer zur Verfügung gestellt hat. Diese wurden von Mitarbeitern auf die richtige Größe geschnitten und mit einer Gärung versehen. Ebenso gilt der Dank der evangelischen Pfarrei für die zur Verfügungstellung der Räumlichkeiten sowie den vielen Helfern, ohne die diese Aktion nicht möglich gewesen wäre.