Der Vorsitz der Rhön GmbH ist in der vergangenen Gesellschafterversammlung vom Wartburgkreis an den Landkreis Fulda übergeben worden. Nach Reinhard Krebs aus dem Wartburgkreis ist nun die hessische Kreisverwaltung um Landrat Bernd Woide federführend für die Rhön GmbH tätig, teilt diese in einer Pressemeldung mit.

Schon seit dem Jahr 2000 arbeiten die Rhön-Landkreise in einer Arbeitsgemeinschaft zusammen. Mit der Gründung der Gesellschaft für Tourismus & Markenmanagement im Jahr 2016 wurde eine Struktur geschaffen, über die eine aktive und gemeinsame Regionalentwicklung betrieben werden kann. Die Rhön GmbH - Gesellschaft für Tourismus & Markenmanagement - hat die Aufgabe, die Rhön länderübergreifend als Urlaubsdestination zu präsentieren und mit ihren in der Region hergestellten Produkten zu vermarkten und weiterzuentwickeln.

Turnusmäßiger Vorsitz

Gesellschafter des Unternehmens sind die fünf Rhön-Landkreise Fulda, Rhön-Grabfeld, Bad Kissingen sowie Teile des Wartburgkreises und des Landkreises Schmalkalden-Meiningen, die gemeinsam die Gesellschafterversammlung bilden. Deren Vorsitz wechselt turnusmäßig alle zwei Jahre und wird ab 2023 im Kreis Rhön-Grabfeld liegen.

Aktuelle Themen angehen

Gemeinsam mit den anderen Landkreisen will der Kreis Fulda in den kommenden zwei Jahren die Rhön GmbH weiter etablieren und aktuelle Themen wie den Neustart nach der Corona-Pandemie über die bewährten Premiumprodukte im Wandersektor mit verstärktem Blick auf eine umfassende Besucherlenkung und das Thema Radfahren konstruktiv angehen. Besonders im Fokus soll auch die Weiterentwicklung der Dachmarke stehen, heißt es weiter.