Ramsch oder Rarität? Dieser spannenden Frage geht Moderator Horst Lichter regelmäßig in seiner erfolgreichen ZDF-Sendung "Bares für Rares" nach. Bekannt wurde Lichter ursprünglich als Fernsehkoch. Seit 2013 feiert der 59-Jährige mit "Bares für Rares" Erfolge. Die Serie hat enormen Zuspruch bei den Zuschauern. Einer der vor Kurzem live dabei war: Uwe Schindler aus Bad Brückenau. Seine Schablonen für Broschen kaufte ihm einer der Antiquitäten-Händler ab.

Uwe Schindler kündigte im Mai an, den Verkaufserlös zu spenden (wir berichteten). Wie hoch der sein würde, war anfangs noch nicht klar. Bei der Serie gehen die Antiquitäten-Händler miteinander in ein Bieter-Gefecht. Vorher schätzt ein Fachmann die Expertise der Objekte.

"Bares für Rares": Bad Brückenauer nimmt an ZDF-Sendung teil - und spendet seinen Gewinn

Bei den Broschen-Schablonen kam der Experte Albert Maier auf einen Marktwert von 80 bis 100 Euro. Im Bieterwettstreit überstiegen die Gebote der Händler dann jedoch schnell die 100-Euro-Marke. Auch die 200er-Grenze fiel rasch. Der Grund: Vorher sickerte zu den Händlern durch, dass es sich um eine Rarität handelt.

Am Ende gab Händler Walter Lehnertz schließlich mit 280 Euro das Höchstgebot ab. Dem stimmte Uwe Schindler zu.

Sein Gefühl während der Aufnahmen: "Ich war innerlich total aufgeregt und aufgewühlt. Teilweise wusste ich gar nicht, was ich sagen soll. Das kannte ich von mir gar nicht. Ich halte ja von der Firma aus regelmäßig Schulungen und bin es gewohnt, vor Leuten zu sprechen."

Höchstgebot bei 280 Euro: Geld geht an lokale Vereine

Von seiner Aufregung war in der Ausstrahlung der Folge wenig zu sehen. Die lockere Atmosphäre bei dem Drehtag beeindruckte den Bad Brückenauer nachhaltig.

Seinen Verkaufserlös indes stockte er mit seiner Firma "Brandschutz Schindler" auf insgesamt 400 Euro auf und spendete den Betrag an das Bündnis Familie und den Obst- und Gartenbauverein Bad Brückenau. Jeder der beiden Vereine erhielt von Uwe Schindler 200 Euro.