Überhaupt zeichnet die Feuerwehr wesentlich verantwortlich dafür, dass die Ladestation durch die Stadtwerke Bad Brückenau geliefert und am Fränkischen Hof aufgebaut werden konnte. Denn sie hat das Projekt, das mit rund 5000 Euro zu Buche schlägt, vorangetrieben. Und die Wehrler bezahlen es auch teilweise. Weil sie vor einiger Zeit neue Atemschutzgeräte bekamen, wurden die alten überflüssig. Also verkauften sie diese. So war der Grundstock geschaffen für die Ladesäule. 80 Prozent ihrer förderfähigen Kosten werden aus dem Regionalbudget für Kleinprojekte der Rhönallianz beglichen.

Das Gerät bietet drei Fächer mit Stromanschlüssen. Dort kann entweder ein Kabel eingesteckt oder eine Batterie angedockt werden. Platz bleibt auch für Helm oder andere Ausrüstungsgegenstände. Das Stromzapfen ist laut Bürgermeister Matthias Hauke kostenfrei.

Allerdings wird wohl Pfand für die Chips erhoben, mit denen die Türen zu den Fächern geöffnet werden können. Die Chips sind bei Herbert Priestner, dem Betreiber des Fränkischen Hofs, erhältlich.

Hinter dem Aufstellungsort, den die Gemeinde zur Verfügung stellt, steckt laut Hauke Methode. Natürlich sollen die E-Bike-Fahrer in der Zeitlofser Ortsmitte während des Ladevorgangs verweilen - zum Beispiel im Fränkischen Hof, aber auch beim Bäcker Schneider oder nahe dem neuen Dorfladen.