Von Bäumen begleitet führt nun der Fußweg aus der Stadt Richtung Staatsbad. Das Anfang Oktober von der Grünen Stadträtin Eva Reichert-Nelkenstock ins Leben gerufene Projekt " (M)ein Baum für die Stadt" konnte genau zwei Monate später in die Tat umgesetzt werden.

Nach der Ankündigung in dieser Zeitung dauerte es nur wenige Tage und das Ziel für dieses Jahr, 15 Spender zu finden, war erreicht, teilt die Stadträtin mit. Bei einem Treffen der Grünen entstand die Idee, ob man nicht mit Ehrenamtlichen die Pflanzaktion unterstützen könnte. Und so wurde vergangenen Samstag die stattlichen Bäume gepflanzt.

Tatkräftige Hilfe

Die Mitarbeiter des Bauhofs unter Leitung von Michael Krug hatten die Pflanzlöcher vorbereitet und die Bäume verteilt. Zahlreiche freiwillige Helfer von Seiten der Grünen, des Obst -und Gartenbauvereins, des BUND Naturschutz und vor allem des Permakulturvereins stemmten mit vereinten Kräften die Arbeit. Das alles unter fachkundiger Leitung von Robert Hildmann.

Manch ein Baumspender ließ es sich nicht nehmen, auch selbst mit Hand anzulegen. Bürgermeister Jochen Vogel packte tatkräftig mit und Stadträtin Monika Wiesner brachte eine Stärkung vorbei, so dass diese Aktion für alle Beteiligten, unter Einhaltung der Corona-Regeln, ein schönes Gemeinschaftserlebnis war.

Die Schilder mit den Namen der Spender sind in Auftrag gegeben und werden, sobald sie da sind, angebracht, heißt es weiter in der Pressemitteilung von Eva Reichert-Nelkenstock. Und es gibt schon eine Warteliste für das nächste Jahr, denn dann soll es weitergehen mit dem Baumspendenprojekt.

Eventuelle Bedenken, dass man dann im Schatten spazieren gehen müsste, sind unbegründet, da die Bäume auf der Nordseite des Kirkhamweges gepflanzt wurden. Es ist auch vorgesehen, sie bis in vier Meter Höhe aufzuasten, so dass der Blick weiterhin ungestört durch das gesamte Sinntal schweifen kann.