Er ist bereits seit zwei Jahren CSU-Kreisvorsitzender und wurde in der Schondratalhalle in diesem Amt bestätigt. Landrat Thomas Bold hatte Sandro Kirchner vorgeschlagen und unter anderem auf dessen gute Arbeit im Maximilianeum hingewiesen.

Sandro Kirchner ging auf die Mitgliederstruktur ein. Achtzig Prozent der CSU-Mitglieder seien Männer, zwanzig Prozent Frauen. Aktuell habe der CSU-Kreisverband 1430 Mitglieder; das Durchschnittsalter liege bei 60 Jahren.


Regionalkonferenzen

Als erfolgreich bezeichnete der Abgeordnete den Dialogprozess bei der Schaffung des neuen Grundsatzprogramms, genannt "Die Ordnung". Viel Lob erhielten die CSU-Arbeitsgemeinschaften. Als moderne Form der Parteiarbeit bezeichnete Sandro Kirchner die Regionalkonferenzen. Er hob besonders die Arbeit und die Erfolge der Senioren Union hervor. Neben Veranstaltungen zur Sachpolitik werde der Geselligkeit viel Platz eingeräumt.
Die Wahlen der vier Stellvertreter des CSU-Kreisvorsitzenden hatten folgende Ergebnisse: Walter Gutmann erhielt 106 Stimmen, gefolgt von Steffen Hörtler (104), Thomas Bold (93) und Elisabeth Wende (93).

Bei der Wahl von zwei Kreisschatzmeistern entfielen auf die bisherigen Amtsträger Michaela Wedemann 109 Stimmen und auf Benno Metz 107. Als Schriftführer wurden Robert Erhard und Marion Albert gewählt. Beide erhielten 108 Stimmen.

Zum Vorstand gehören 14 weitere Mitglieder, die mit folgender Stimmenzahl bestimmt wurden: Karin Renner (83), Brigitte Meyerdierks (74), Patrick Bindrum (70), Siegfried Erhard (69), Paula Vogler (68), Mario Götz (67), Harald Hofmann (67), Matthias Klement (62), Emil Müller (62), Markus Albert (60), Heribert Schießer (60), Reiner Werner (57), Michael Kastl (54) und Matthias Dorn (47).

Als Delegierte in den Landesparteitag wurden gewählt: Sandro Kirchner, Thomas Bold, Siegfried Erhard, Martin Wende, Detlef Heim, Brigitte Meyerdiercks, Walter Gutmann, Karin Renner, Robert Kiesel, Mario Götz, Paula Vogler und Harald Hofmann.

Gewählt wurden auch die Delegierten in den Bezirksparteitag, sowie die Delegierten in die Stimmkreisversammlung des Stimmkreises 603 Bad Kissingen - Rhön-Grabfeld.

Das Thema "Nationalpark" kam in den Berichten des Abgeordneten Sandro Kirchner und des Landrates Thomas Bold nur kurz zur Sprache, da man eine ausufernde Diskussion befürchtete. "Ich werde mich im Gesprächsprozess nicht positionieren. Ich will mit allen reden können", erklärte Thomas Bold. Im Gespräch mit Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer habe dieser ihm versichert, dass in Sachen Nationalpark Rhön noch nichts entschieden sei.