"When I am sixty-four" - mit diesem Klassiker der Beatles stimmte das Bundespolizeiorchester aus München die Teilnehmer musikalisch auf die Veranstaltung zum Abschluss der Laufbahnausbildung des Einstellungsjahrgangs OEB 18 II ein. Die jungen Leute waren am 1. September 2018 eingestellt worden. Wegen der derzeitigen Situation konnten die Musiker natürlich nur virtuell teilnehmen, verliehen der Veranstaltung aber dennoch einen würdigen Rahmen. Auch der Präsident der Bundespolizeiakademie in Lübeck, Alfons Aigner, sonst regelmäßig zu Gast bei herausgehobenen Anlässen im Aus- und Fortbildungszentrum der Bundespolizei in Oerlenbach, gratulierte per Videobotschaft den Polizeischülern zum erfolgreichen Abschluss der Ausbildung.

Obwohl die Ausbildung des OEB 18 II auch von den Einschränkungen des Infektionsschutzes geprägt war, habe er alles in die Wege geleitet, um die Ausbildung lehrplankonform durchzuführen, so Aigner. Das Lehr- und Ausbildungspersonal habe mit viel Einsatzbereitschaft und Kreativität die hohe Qualität in der Ausbildung sicherstellen können. Der Leiter Lehrbereich, Erster Polizeihauptkommissar (EPHK) Jürgen Kreckel, der Ausbildungsleiter für den mittleren Polizeivollzugsdienst, EPHK Markus Klüber und EPHK Michael Sandberg händigten insgesamt 95 Kolleginnen und Kollegen die neuen Schulterstücke aus.

Die drei Lehrgangsbesten wurden zusätzlich geehrt. Polizeimeisteranwärter Sebastian Fischer und Kimberly Bier konnten ihre Ausbildung mit der Gesamtnote "Gut", Elena Rüth sogar mit "Sehr gut" abschließen. Sebastian Fischer wird künftig bei der Bundespolizeiabteilung in Hünfeld seinen Dienst leisten. Kimberly Bier nimmt ihre neue Tätigkeit bei der Mobilen Kontroll- und Überwachungseinheit in Bexbach im Saarland auf und Elena Rüth wechselt zu Bundespolizeiinspektion Stuttgart.