Rund 45 Personen machten sich unter Leitung des Pfarrvikars auf die besondere Pilgerwanderung durch die farbenfrohe herbstliche Rhönlandschaft, wobei die Wanderstrecke ein Teil des Kardinal-Döpfner-Weges ist, so eine Pressemitteilung.

Leben und Wirken des Kardinals

Zu Ehren des begeisterten Rhönwanderers hatte man einst diese Route nach dem bedeutenden Kirchenmann aus Hausen benannt. An den drei Stationen Berghaus, Würzburger Haus und Eisernes Kreuz gab Pfarrvikar Karwath jeweils Einblicke in das Leben und Wirken des Kardinals,die auch als geistliche Impulse und meditative Anregungen nachwirken konnten.

Dabei erfuhren die Teilnehmer zum Beispiel etwas über die Wertschätzung Döpfners sowohl beim II. Vatikanischen Konzil als auch danach als Präsident der Würzburger Synode, die allein durch seine Autorität und seine Überzeugungskraft zusammengehalten wurde und zu einem erfolgreichen Abschluss kam.

Sprachgewaltige Mahnung

Am Eisernen Kreuz nahm Karwath den Wahlspruch Döpfners in der Nachfolge Christi unter dem Kreuz auf und verdeutlichte mit dem 1. Hirtenbrief des jungen Bischofs von 1948 die sprachgewaltige Mahnung hinsichtlich der damaligen Flüchtlingssituation.Unterwegs zur Kissinger Hütte konnten dann einige Steine gesammelt und so zu einem symbolischen Kreuz beim Abschlussgottesdienst gelegt werden. Trotz der überfüllten Hüttenumgebung und der überlasteten Gastronomie durch sonstige Ausflügler konnte die Döpfner-Pilgergruppe gemeinsam mit Pfarrer Karwath um einen Baumstamm als Altar einen Gottesdienst mit Fürbitten nach Zitaten von Döpfner feiern. Damit fand dieser traumhafte Tag nach einhelliger Meinung als besonderes religiöses Erlebnis eine stimmige Abrundung.