KissP@d wurde 2008 gegründet und hat schon ein "Brüderchen": NesP@d im Landkreis Rhön-Grabfeld. Beide bilden Erziehungspartnerschaften von Familien, Kindergärten, Schulen und Stadt für starke und gesunde Kinder. Die Familien sollen über eine nachhaltige Zusammenarbeit gestärkt werden. Ihnen wird so Hilfe zur Selbsthilfe geleistet. So können sie ihre Kinder zu lebensbejahenden, selbstständigen, leistungsbereiten und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeiten formen. Das wird nicht leichter. Mit der Unterstützung will KissP@d, so Kubitza, "noch früher ansetzen". Denn in den ersten drei Lebensjahren würden die wesentlichen Weichen gestellt.
Dazu wurden vier Handlungsfelder definiert: Werte, Erziehung, Gesundheit, Sprech- und Lesekultur. Zu deren Umsetzung hat KissP@d Erziehungsseminare entwickelt. Dabei geht es um das autoritative Prinzip. Dieser Erziehungsstil zeichnet sich durch hohe Kontrolle und Akzeptanz der Erziehenden aus. Er ist kinderzentriert. Die Eltern setzen klare Standards und Regeln, auf deren Einhaltung geachtet wird. Das, so KissP@d wirke sich positiv auf die physische und psychische Gesundheit von Kindern und Eltern aus. Kubitza ist übrigens der Ansicht, viele Kinder würden zu sehr behütet aufwachsen dabei würden die Anforderungen an sie ständig steigen.
Oberbürgermeister Kay Blankenburg (SPD) ist Vorsitzender der Sparkassenstiftung und bei KissP@d vonAnfang an dabei. Jeder Versuch, Kindern mehr Chancen zu geben, habe jede Unterstützung verdient, sagte er. Sparkassen-Chef Roland Friedrich lobte KissP@d als "tolle, gelungene Sache". red