Die Frau hatte ihre Babys offenbar verhungern lassen und anschließend im Garten in Plastiktüten begraben. Die Angeklagte habe ihre Babys getötet, um ihre bisherigen Lebensgewohnheiten und ihren Lebensstandard beibehalten zu können, heißt es in der Anklage. 

Die stark verwesten Babyleichen der in den 1980er-Jahren in zwei getrennten Geburtsvorgängen zur Welt gebrachten Kinder waren am 23. Oktober vergangenen Jahres in Bad Alexandersbad (Kreis Wunsiedel) zufällig bei Bauarbeiten im Garten eines Mehrfamilienhaus entdeckt worden. Das Gericht hat zunächst zehn Verhandlungstage angesetzt. Für die Beweisaufnahme sind vier Sachverständige und 33 Zeugen geladen. Das Urteil soll Ende November gesprochen werden.