Update: Die Kampfflugzeuge waren wegen einer ägyptischen Maschine aufgestiegen, zu der kurzzeitig kein Funkkontakt herrschte.

Der laute Knall war beispielsweise in Aschaffenburg, Würzburg und Umgebung zu hören, wie die Polizei Unterfranken mitteilte. Aber auch in Teilen Hessens - zum Beispiel im Main-Kinzig-Kreis - habe die Polizei deshalb Anrufe registriert, sagte ein Sprecher des Präsidiums in Offenbach. "Da haben sich viele besorgte Bürger gemeldet." Sie seien von einer Explosion ausgegangen.

 

12.07.2018: Aufregung in Nürnberg: Lauter Knall schreckt Menschen auf



Nach Informationen der Polizei Mittelhessen führte die Flugroute der Bundeswehrjets über Fulda, Wetterau und Marburg in Richtung Bielefeld in Nordrhein-Westfalen.

Insgesamt habe sich die Aufregung aber in Grenzen gehalten, das Geräusch sei vielen Menschen noch vertraut, sagte der Polizeisprecher. Um die Aufregung zu dämpfen, berichtete die Polizei im Kurznachrichtendienst Twitter über den Vorfall und gab Entwarnung. Es bestehe keine Gefahr. Nach Angaben des Sprechers war der Knall besonders gut zu hören, weil wenige Wolken am Himmel waren. Auch ein Sprecher der Polizei Unterfranken sagte, dass der Knall an die hundert Kilometer weit entfernt zu hören gewesen sei.