40.000 Euro Schaden, ein Verletzter und Stau auf der A3: Das ist die Bilanz eines Verkehrsunfalls vom Sonntagmittag (5. Januar 2020) in Unterfranken. Der Fahrer eines Porsches und seine Beifahrerin hatten dabei enormes Glück. Der Unfall im Überblick:

Unfall auf der A3 bei Waldaschaff endet glimpflich

Angaben der Autobahnpolizei zufolge ereignete sich der Verkehrsunfall gegen 13.30 Uhr bei Waldaschaff (Kreis Aschaffenburg). Ein 64-jähriger Mann war mit seinem Sportwagen in Richtung Passau unterwegs. Er wollte auf der linken Spur eine Wagen überholen. Dieser Versuch scheiterte allerdings.

"Beim Beschleunigen brach das Heck des Porsche" aus, heißt es von Seiten der Polizei. Auf der nassen Fahrbahn der A3 schleuderte das Auto gegen den Wagen auf der mittleren der drei Spuren, drehte sich anschließend und krachte schließlich rückwärts in die seitliche Böschung. Dort kam der Porsche zum Stehen.

A3: Unfall sorgt für Stau

Das Auto auf dem mittleren A3-Streifen schleuderte durch den Zusammenstoß gegen die Mittelleitplanke und landete danach ebenfalls in der Böschung.

Die Einsatzkräfte der Polizei sperrten die A3 in Richtung Passau kurzzeitig komplett. Der 64-jährige Porsche-Fahrer und seine Begleitung hatten Glück im Unglück: Sie blieben unverletzt. Der Fahrer des anderen Autos wurde hingegen leicht verletzt. Der Rettungsdienst brachte ihn ins Klinikum Aschaffenburg. Die Autos mussten abgeschleppt werden. Mehrere Feuerwehren aus dem Aschaffenburger Landkreis waren vor Ort, um beispielsweise die A3 zu reinigen. Bis 15 Uhr kam es auf der Autobahn zu Verkehrsbehinderungen.

Am Samstag ist es auf der A3 ebenfalls zu einem Unfall gekommen. Dabei wurden acht Menschen verletzt.