Am Donnerstag (17. Dezember 2020) hat in Aschaffenburg der Fahrer eines Streifenwagens einen Verkehrsunfall bei einem Wendemanöver verursacht. Dabei wurden insgesamt vier Personen verletzt - zwei davon schwer. Das teilt die Polizei Unterfranken mit. 

Die Verkehrspolizei Aschaffenburg-Hösbach hat den Unfall aufgenommen, während die vier beteiligten Verletzten in Krankenhäuser gebracht wurden, um medizinisch versorgt zu werden. Bereits am Dienstag hatte sich im Kreis Aschaffenburg ein Unfall ereignet, bei dem ein Auto gegen einen Streifenwagen geprallt war

Wendemanöver eines Polizisten verursacht Unfall mit vier Verletzten

Gegen 10.00 Uhr war der Streifenwagen der Polizeiinspektion Aschaffenburg in Richtung Innenstadt unterwegs. In der Obernauer Straße im Bereich des Wasser- und Schifffahrtamtes hatte der Polizist am Steuer des Streifenwagens vor, auf der Höhe einer gegenüberliegenden Nothaltebucht zu wenden. 

Beim Wenden lenkte der Polizist auf die Gegenfahrbahn und übersah dabei offensichtlich ein entgegenkommendes Auto. Der Fahrer des Autos versuchte noch zu bremsen, um einen Unfall zu verhindern, prallte jedoch frontal in die Beifahrerseite des Streifenwagens.

Der 42-jährige Autofahrer und seine 55-jährige Beifahrerin wurden bei dem Aufprall schwer verletzt und zur medizinischen Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Auch die beiden Polizeibeamten wurden bei dem Unfall verletzt - Der Rettungsdienst brachte die 24 und 25 alten Männer in Kliniken.

Sachschaden in Höhe von 30.000 Euro

Die Beamten, die den Verkehrsunfall aufgenommen haben, mussten die Straße halbseitig sperren. Die Verkehrspolizeiinspektion Aschaffenburg-Hösbach ist mit der Unfallaufnahme betraut. An den beiden Fahrzeugen ist ein Sachschaden in Höhe von circa 30.000 Euro entstanden.