Unfall im Landkreis Aschaffenburg:  Ein 21-Jähriger geriet am Freitagabend (12.03.2021) gegen 20.30 Uhr mit seinem Auto auf der Nebenfahrbahn der A3 an der Anschlussstelle Aschaffenburg auf der nassen Fahrbahn ins Schleudern. Der Wagen prallte dadurch auf der Höhe Kleinostheim in die Mittelschutzplanke.

Als die Polizei vor Ort eintraf,  konnte sie nur noch herumliegende Autoteile feststellen. Der 21-Jährige hatte sich bereits mit seinem Auto unerlaubt von der Unfallstelle entfernt.

Dank hilfreicher Zeugenaussagen: Polizei macht Verantwortlichen ausfindig

Innerhalb kürzester Zeit konnte die Polizei ein passendes Auto ermitteln. Zu verdanken haben das die Polizisten den sehr hilfreichen und schnellen Zeugenhinweisen sowie den aufgefundenen Autoteilen am Unfallort. Schließlich konnte das beschädigte Auto bei der anschließenden Überprüfung der Halteranschrift im angrenzenden Landkreis Miltenberg festgestellt werden, berichtet die Verkehrspolizeiinspektion Aschaffenburg-Hösbach.

Durch die Schäden an der Vorderseite des Autos und der Lackschäden an der rechten Fahrzeugseite konnte der Sachschaden auf zirka 3000 Euro geschätzt werden. Zudem stellte sich heraus, dass der 21-Jährige mit dem Auto seiner Mutter unterwegs gewesen war.

Bei der Überprüfung der Fahrtüchtigkeit konnten beim Verantwortlichen drogentypische Auffälligkeiten festgestellt werden. Daher wurde bei dem 21-Jährigen eine Blutentnahme im Klinikum Aschaffenburg durchgeführt, so die Verkehrspolizeiinspektion Aschaffenburg-Hösbach. Für das unerlaubte Entfernen von der Unfallstelle gab der 21-Jährige an, dass er aufgrund der Probezeit Angst um seinen Führerschein hatte.

Ein ebenfalls sehr junger Autofahrer verursachte in Coburg einen immensen Sachschaden. Mehr dazu lesen Sie hier.