Für erhebliche Verkehrsbehinderungen sorgten am Freitagnachmittag zwei Verkehrsunfälle auf der A 3 bei Waldaschaff in Richtung Frankfurt. Gegen 16.49 Uhr scherte ein 26-Jähriger aus Nordrhein-Westfalen mit seinem Honda von der mittleren auf die linke Fahrspur aus, um einen Pkw mit Bootsanhänger zu überholen.

Hierbei schätze er jedoch den Abstand zu einem Mercedes auf der linken Spur falsch ein. Der 20-jährige Fahrer dieses Fahrzeuges konnte nicht mehr rechtzeitig abbremsen und fuhr auf. Dadurch drehte sich der Wagen des Unfallverursachers, prallte gegen den Bootsanhänger und kam schließlich quer zur Autobahn auf dem zweiten Fahrstreifen zum Stehen.

Hubschrauber landet auf Autobahn

Noch bevor eine Absicherung der Unfallstelle möglich war, erkannte ein 40-jähriger Familienvater aus dem Kreis Würzburg die Situation zu spät. Er versuchte, dem stehenden Pkw auszuweichen, verriss dabei das Lenkrad und schleuderte so mit seinem Fahrzeug gegen einen VW. Durch diesen Zusammenstoß wurden die 3 und 15 Jahre alten Kinder des Mannes verletzt. Zudem klagte auch der 20-jährige Mercedes-Fahrer über Schmerzen am Arm. Zur Versorgung und Behandlung der Verletzten waren mehrere Krankenwagenbesatzungen vor Ort.

Zudem setzte der Rettungshubschrauber einen Notarzt an der Unfallstelle ab. Glücklicherweise stellten sich die Verletzungen der Kinder als nicht so gravierend heraus, sodass ein Transport in eine Kinderklinik mit dem Rettungswagen ausreichend war. Während der Bergung und Versorgung der Verletzten musste die Autobahn für etwa eine Stunde komplett gesperrt werden.  Unterstützung erhielt die Polizei von den Feuerwehren aus Waldaschaff und Weibersbrunn. Vier Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden, der Gesamtschaden beläuft sich auf etwa 40000 Euro. 

 

 

 

Symbolbld: Michael Gründel (Gruendel)