18-Jährige bei sexuellem Überfall schwer verletzt - Täter vorerst auf der Flucht: Nach der Mitteilung über einen sexuellen Übergriff auf eine junge Frau in den frühen Morgenstunden des Sonntags (20.06.2021) sind umgehend großangelegte Fahndungsmaßnahmen der Aschaffenburger Polizei angelaufen. Darüber berichtet das Präsidium Unterfranken in ihrer Mitteilung am Abend. Gegen 14 Uhr konnte durch eine Streife ein Tatverdächtiger festgenommen werden. Die genauen Hintergründe der Tat sind nun Gegenstand der Ermittlungen der Kriminalpolizei.

Wie es in der Mitteilung heißt, ist es am frühen Sonntagmorgen in Mainaschaff zwischen 5 Uhr und 8 Uhr, in der Verlängerung zum Preußenweg, zu einem sexuellen Übergriff auf eine junge Frau gekommen. Sie war gerade auf dem Nachhauseweg. Nachdem der Täter von der 18-Jährigen abgelassen hat, flüchtete er zu Fuß in unbekannte Richtung.

Mainaschaff: 18-Jährige wird überfallen, sexuell belästigt und schwer verletzt

Nach Eingang der Mitteilung in der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums begaben sich umgehend eine Vielzahl von Streifen der Aschaffenburger Polizei an den Tatort und begannen mit umfangreichen Fahndungsmaßnahmen nach dem Unbekannten. Diese dauerten bis in den Nachmittag an, hierbei war auch ein Polizeihubschrauber im Einsatz.

Die 18-jährige Geschädigte wurde nach einer Erstbehandlung durch den Rettungsdienst mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Im Rahmen der weiteren Fahndung konnte gegen 14 Uhr schließlich ein 35-jähriger Tatverdächtiger festgestellt und vorläufig festgenommen werden. Der Mann wurde zur weiteren Sachbearbeitung zur Dienststelle gebracht und verbleibt zunächst bis zur Klärung einer möglichen Tatbeteiligung in Polizeigewahrsam.

Die Ermittlungen hat noch vor Ort die Kriminalpolizei Aschaffenburg übernommen. Die Ermittler klären nun insbesondere die genauen Hintergründe der Tat. Zeugen, die in den Morgenstunden im Bereich Mainaschaff im fraglichen Zeitraum Beobachtungen machen konnten oder sonst sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit der Kriminalpolizei unter 06021/857-1732 in Verbindung zusetzen.

Vorschaubild: Symbolfoto Djordje Radosevic/Adobe Stock (Symbolfoto)

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