Die Ermittlungen der Kriminalpolizei Aschaffenburg zu einem Einbruch in ein Juweliergeschäft in Mainaschaff (Landkreis Aschaffenburg) im Februar 2017 waren in dieser Woche von Erfolg gekrönt. In Griechenland konnte ein 45-Jähriger aufgrund eines bestehenden Haftbefehls festgenommen werden. Der Mann wurde am Dienstag (13. September 2022) auf Anordnung der Staatsanwaltschaft der Ermittlungsrichterin vorgeführt, die ihm den Haftbefehl eröffnete. Das geht aus einer gemeinsamen Presseerklärung des Polizeipräsidiums Unterfranken und der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg hervor.

Am 18. Februar 2017 musste eine Ladeninhaberin feststellen, dass ein Unbekannter gewaltsam durch die Ladentür in das Geschäft in der Straße „Am Glockenturm“ eingedrungen war und Uhren im Wert von mehreren tausend Euro entwendet hatte. Am Freitagabend (17. Februar 2017) hatte die Inhaberin das Geschäft ohne besondere Vorkommnisse verlassen und die Tür abgeschlossen. Durch den Einbruch entstand an der Eingangstür ein Sachschaden in Höhe von circa 2000 Euro. Die Kriminalpolizei Aschaffenburg hatte noch vor Ort ihre Ermittlungen aufgenommen.

Mainaschaff: Ermittlungserfolg nach fünf Jahren

Im Rahmen der Ermittlungen zu dem Einbruch in das Juweliergeschäft konnte nun nach fünf Jahren durch intensive Spurenauswertungen ein mittlerweile 45-jähriger Tatverdächtiger identifiziert werden. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg wurde gegen den Mann ein europäischer Haftbefehl erwirkt, der im September zum erhofften Erfolg führte. Der Verdächtige konnte in Griechenland vorläufig festgenommen und zwischenzeitlich nach Deutschland ausgeliefert werden. 

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg wurde der Mann am Dienstag (13. September 2022) der Ermittlungsrichterin am Amtsgericht Aschaffenburg vorgeführt. Diese erließ einen Haftbefehl gegen den Mann. Der 45-Jährige sitzt jetzt in einer Justizvollzugsanstalt.

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