Beim Absturz eines Leichtflugzeugs an der Grenze von Hessen zu Unterfranken sind am Dienstag (8. Juni 2021) zwei Männer ums Leben gekommen.

Nach Angaben eines Polizeisprechers war das Flugzeug aus vorerst unbekannter Ursache bei Gelnhausen in Hessen in größere Büsche an einer Böschung gestürzt. Möglicherweise war es im Landeanflug zu einem nahen Flugplatz für Segel- und Leichtflugzeuge.

Flugzeug an Grenze zu Unterfranken abgestürzt: Sprengladung für Notfallschirm zündete nicht

Die kleine Sprengladung für einen Notfallschirm für das ganze Flugzeug habe anscheinend nicht gezündet, sagte der Polizeisprecher. Entschärfer des Hessischen Landeskriminalamtes hätten sie am Boden kontrolliert zur Explosion gebracht.

Das eine Opfer war laut dem Polizeisprecher 53 Jahre alt und wohnte im nahen Wächtersbach. Das andere, 67 Jahre alte Opfer habe im unterfränkischen Alzenau gelebt. Auswirkungen auf die nahe Autobahn 66 und den Bahnverkehr habe es nicht gegeben. Das Wrack sollte von einem Feuerwehrkran geborgen werden. Die Ermittlungen dauerten an. Zuerst hatte die Offenbach Post darüber berichtet.

Auch in Franken kommt es immer wieder zu Flugunfällen. Erst im April verlor ein bekannter Unternehmer bei einem Flugzeugunglück in Kulmbach sein Leben.