So hatte er sich den letzten Tag des Jahres nicht vorgestellt: Kurz vor dem Jahreswechsel, gegen 23.15 Uhr, fuhr ein 63-jährige Frankfurter mit seinem Auto auf der A3 in Richtung Heimat. Kurz nach der Anschlussstelle Aschaffenburg platzte der linke Hinterreifen, so dass der Mercedes ins Schleudern kam, wie die Verkehrspolizeiinspektion Aschaffenburg-Hösbach mitteilte.

Hierbei stieß er zunächst gegen die Außenleitplanke und im Anschluss gegen die Mittelschutzwand aus Beton. Von dieser wurde das Fahrzeug abgewiesen und kam auf dem mittleren Fahrstreifen zum Stehen. Glücklicherweise wurden weder der Fahrer noch seine 43-jährige Beifahrerin verletzt. Die Fahrbahn musste zur Unfallaufnahme zunächst komplett gesperrt werden. Aufgrund des geringen Verkehrsaufkommens bildete sich kein langer Rückstau. Nach kurzer Zeit wurde der linke Fahrstreifen laut Polizei freigegeben.

Polizei stellt beim Fahrer 0,62 Promille fest

Kräfte der Feuerwehr Aschaffenburg und der Autobahnmeisterei waren zur Sicherung und Säuberung der Unfallstelle eingebunden. Der Mercedes, welcher nach ersten Schätzungen einen wirtschaftlichen Totalschaden erlitt, wurde abgeschleppt. Der Gesamtschaden wird auf zirka 28.000 Euro beziffert.

Neben seinem zerstörten Fahrzeug hat der Fahrer jedoch noch ein weiteres Problem. Die Beamten stellten beim ihm vor Ort einen Alkoholwert von umgerechnet 0,62 Promille fest, für den er sich nun auch vor Gericht verantworten muss.