"Man hat nichts zu verlieren", betonte Trainer Mike Büskens einen Tag vor dem Viertelfinale am Mittwoch. Zwar seien die Rollen eindeutig verteilt: "Hoffenheim ist ganz klar der Favorit. Aber wir haben auf alle Fälle eine Chance." Rund 4500 Fans werden den Außenseiter begleiten. "Wir sind unseren Fans gegenüber in der Bringschuld", erklärte Büskens.
Sein Team müsse weitaus mutiger agieren als bei der Niederlage in Dresden, forderte Büskens. "Wir müssen unsere fußballerischen Qualitäten abrufen und auch die Zweikämpfe annehmen. Wir müssen eine andere Präsenz zeigen als gegen Dresden." Neuzugang Gerald Asamoah, der am vergangenen Freitag nur auf der Bank gesessen hatte, könnte in Hoffenheim zu seinem ersten Einsatz für die Franken kommen. "Er ist auf alle Fälle eine Option für eine Einwechslung", sagte Büskens.
Mut zieht der Coach aus dem Pokal-Achtelfinale, in dem Fürth Nachbar 1. FC Nürnberg aus dem Wettbewerb geworfen hatte. "Wir haben gezeigt, dass wir mit Erstligisten durchaus mithalten können." Der dreimalige deutsche Meister könnte mit einem weiteren Pokal-Coup erstmals in seiner Vereinsgeschichte ins Halbfinale einziehen. "Das ist für alle Spieler eine einmalige Chance", betonte Büskens.
"Wir müssen und wir werden uns der Aufgabe stellen", sagte der Coach weiter. Unklar ist noch, ob Innenverteidiger Mergim Mavraj in Hoffenheim auflaufen kann. Der Abwehrspieler hatte beim 1:3 in Dresden einen Schlag auf den Fuß erlitten. Passen muss auf jeden Fall der gesperrte Rechtsverteidiger Bernd Nehrig. dpa