Nach der Kündigung des Ticket-Vertrages durch den FC Schalke 04 prüft das Unternehmen viagogo eine Klage gegen den Fußball-Bundesligisten.

«viagogo äußert sich zu diesem Zeitpunkt nicht zu ihrer eigenen Rechtsposition, behält sich aber rechtliche Schritte vor», teilte das Unternehmen in einer schriftlichen Erklärung mit. Schalke 04 hatte nach nur wenigen Tagen eine Kooperation mit der Online-Plattform zum Zweitvertrieb von Eintrittskarten wieder gekündigt. Diesem Schritt waren heftige Fanproteste gegen die Zusammenarbeit vorausgegangen.

Der Verein hatte als Kündigungsgrund vorgebracht, dass «vertragliche Regelungen trotz mehrfacher Aufforderungen von Beginn an nicht eingehalten» worden sein. Dies wird von viagogo zurückgewiesen. Offenbar gibt es unterschiedliche Ansichten über die Berechnung der Mehrwertsteuer. «Die Gestaltung der Mehrwertsteuer war in unserem Vertrag mit keinem Wort erwähnt. Wie üblich wird die Mehrwertsteuer zusätzlich zu unseren Gebühren erhoben», hieß es von viagogo.