«Ich bin angesäuert, weil nix passiert. Es ist absolut notwendig, einen neuen Stürmer zu holen. Ich kann nicht drei Spieler abgeben und keinen kriegen», sagte der 51-Jährige in mehreren Frankfurter Zeitungen. Veh, dessen Vertrag mit dem Fußball-Bundesligisten am Saisonende ausläuft, stellte sogar mögliche persönliche Konsequenzen in den Raum. «Wenn man jetzt nichts macht, ist das ein Zeichen für mich», meinte er.

Der Frankfurter Vorstandsvorsitzende Heribert Bruchhagen konterte die Vorwürfe seines Trainer umgehend. «Ich gehe davon aus, dass noch ein Stürmer kommt. Wir wollen alle das Gleiche, wir haben alle die gleichen Ziele», sagte er am Mittwoch. «Bruno Hübner (Sportdirektor der Eintracht) arbeitet hart daran, diese Ziele umzusetzen. Wir sind aber Eintracht Frankfurt und es muss alles in eine Linie passen.»