«Und zum Thema Doping: Ich sage, solange es um die reine Regeneration geht, habe ich kein Problem damit. Wenn ein Spieler nach einer Verletzung zwei, drei Wochen schneller wieder fit ist, dann macht das doch sogar Sinn», sagte der Trainer des spanischen Fußball-Erstligisten FC Malaga «Sport Bild Plus». Schuster fügte erklärend an: «Es geht aber nicht darum, dass ein Spieler auf 120, 150, 180 Prozent gebracht wird. Also um keine Leistungssteigerung. Sondern darum, ihn so schnell wie möglich, wieder auf sein Niveau zu bringen.»

Der Europameister von 1980 berichtete, dass Medikamentenkonsum im Profifußball üblich sei, machte dabei aber keine Differenzierung, ob legaler oder illegaler Art. «Manche Spieler haben in ihrem Kulturbeutel mehr Pillen und Tablettenpäckchen dabei als Deo und Parfüm. Die sind sehr empfindlich, brauchen für alles irgendwas.»