Horst Heldt und Jens Keller lächelten endlich einmal wieder zufrieden. Mit der überzeugenden Vorstellung beim 3:0 (1:0) gegen den VfB Stuttgart verzogen sich die dunklen Wolken über dem Revier und passend dazu lugte am Sonntag in Gelsenkirchen sogar die Sonne etwas hervor.

«Dass wir so dominant und überzeugend auftreten, war nach dem schweren Champions-League-Spiel in Bukarest nicht selbstverständlich», befand Trainer Keller nach dem «bemerkenswerten Auftritt».

Sogar ein Sonderlob hatte der häufig kritisierte Coach parat. Nicht für den zweifachen Torschützen Jefferson Farfán, der mit seinem Doppelpack in der 34. und 46. Minute (Foulelfmeter) den für das Überleben in der Bundesliga-Spitzengruppe wichtigen Dreier einleitete. Sondern für einen Profi, der oft polarisiert. «Einen möchte ich herausheben: Jermaine Jones hat ein überragendes Spiel gemacht. Er hat zuletzt viel auf den Deckel bekommen, von außen und auch von uns. Deshalb freut es mich besonders, dass er seine Leistung mit einem Tor gekrönt hat», sagte Keller über den US-Nationalspieler, der mit einem 25-Meter-Knaller (79.