Nach einer Woche auf der Ersatzbank übte sich Lukas Podolski in Zweckoptimismus. Sein Twitter-Eintrag («Wir müssen positiv denken») war auf die 1:3-Niederlage seines FC Arsenal gegen Aston Villa bezogen, hätte aber auch Ausdruck seiner unbefriedigenden Situation sein können.

Nach einem 28-minütigen Kurzeinsatz bei Joachim Löw erlebte der 111-malige Nationalspieler auch beim 1:3 des FC Arsenal gegen Aston Villa ein Déjà-vu. Nur für einige Sekunden in der Nachspielzeit durfte Podolski das rot-weiße Trikot des Londoner Clubs tragen, während sein deutscher Kollege Per Mertesacker für den verletzten Thomas Vermaelen als Kapitän fungierte.

Dabei hatte Podolski noch vor der Saison große Zuversicht ausgestrahlt. «Ich werde stark sein, vielleicht stärker als letztes Jahr», hatte der frühere Kölner noch kurz vor dem Saisonstart gesagt. In der vergangenen Spielzeit hatte Podolski nur zwei Begegnungen durchgespielt, und die Konkurrenz könnte noch größer werden. Denn nach dem Fehlstart werden die Rufe nach Verstärkungen lauter.