«Das geht nicht spurlos an mir vorbei. Ich werde jetzt drei Nächte drüber schlafen und mich nächste Woche mit meinem Berater Roger Wittmann treffen. Dann muss man schauen, ob es weiter Sinn macht, in Italien zu spielen», sagte der 25-Jährige in einem Interview der «Bild»-Zeitung.

Der gebürtige Berliner hatte am Donnerstag im Testspiel gegen Pro Patria in der 26. Spielminute das Spielfeld verlassen, weil er und seine dunkelhäutigen Teamkollegen wiederholt von gegnerischen Fans rassistisch verhöhnt worden waren. «Schon nach fünf Minuten gab es Affengeräusche auf der Tribüne, wenn ich am Ball war», sagte Boateng. Das Spiel wurde abgebrochen. Für die konsequente Reaktion bekamen der international für Ghana spielende Boateng und sein Team großes Lob.