Seine Fußballschuhe putzt Christoph Metzelder nun selbst. In der Landesliga fehlt jeglicher Komfort, der in der Bundesliga selbstverständlich ist.

So packt der frühere Nationalspieler selbst an und steckt seine Klamotten nach dem Training bei seinem Heimatclub TuS Haltern in die Waschmaschine. Der Verein ist für ihn eine absolute Herzensangelegenheit. In der nordrhein-westfälischen Stadt wurde er geboren, beim TuS erlernte er als kleiner Junge das Fußballspielen.

Eigentlich wollte der 32-Jährige nur das Training langsam auslaufen lassen. Doch der Verteidiger hängt so sehr an dem «ehrlichen, ursprünglichen Fußball», dass er sich entschied, auch in der siebten Liga aufzulaufen, «wenn es die Zeit zulässt». «Die Liebe zu diesem Sport hört nicht auf, nur weil meine Profikarriere zu Ende ist», sagte der Vize-Weltmeister der Nachrichtenagentur dpa.