Ob es im Profi-Fußball homosexuelle Spieler gebe, wisse er nicht, denn es habe sich noch keiner geoutet. Wegen möglicher Reaktionen der Fans halte er es auch für falsch, damit an die Öffentlichkeit zu gehen: «Ich glaube, dann sollte man besser mit dem Fußballspielen aufhören.»

In der Diskussion um schwule Spieler im bezahlten Fußball hatten Politik und Sport die Betroffenen im September ermutigt, sich mit einem Bekenntnis an die Öffentlichkeit zu wagen. Bundeskanzlerin Angela Merkel machte homosexuellen Fußball-Profis Mut, für Uli Hoeneß ist das erste Outing nur eine Frage der Zeit.