Der humpelnde Sascha Riether war ein Sinnbild für den Auftakt der Rettungsmission des neuen Trainers Felix Magath. «Wir haben alles gegeben und bis zum Schluss gekämpft», sagte der ehemalige deutsche Fußball-Nationalspieler: «Das ist es, was er von uns sehen will.»

Die Einstellung des FC Fulham beim 1:1 (1:0) bei West Bromwich Albion hat jedenfalls gestimmt: Nach 90 Minuten Abstiegskampf im Stadion «The Hawthorns» humpelte Riether durch die Katakomben zum Mannschaftsbus. Seine Wadenmuskulatur hatte ihren Dienst größtenteils eingestellt. «Schade, dass es nicht zu einem Sieg gereicht hat», meinte er.

Der neue Coach des Schlusslichts hatte sich zu seinem Einstand in der englischen Premier League angesichts der prekären Situation seiner neuen Mannschaft zwar einen Auswärtssieg gewünscht, am Ende war Magath aber trotz des späten Ausgleichstreffers durch Matej Vydra (86.) zufrieden. Fulham-Keeper Maarten Stekelenburg sah da nicht gut aus: Der Ball rutschte unter ihm durch. Ehe er die Kugel mit einer Hand aus der Gefahrenzone wischen konnte, hatte die Torlinientechnik bereits bestätigt, dass die Linie überquert war.