Andererseits wissen die Verantwortlichen um die Bedeutung einer Leistungssteigerung für den Verfolgergipfel gegen Borussia Dortmund am kommenden Spieltag. «Nächste Woche wollen wir gegen Dortmund eine bessere Figur abgeben», sagte Leverkusens Sportdirektor Rudi Völler nach dem unterhaltsamen 0:0 am Samstagabend. «Wir sind aber froh, den zweiten Platz verteidigt zu haben.»

Völler ist sich sicher, dass sich der ein oder andere direkte Konkurrent um einen Champions-League-Platz beim SC nicht so gut aus der Affäre ziehen wird. «Das ist nicht mehr die Freiburger Mannschaft der letzten Jahre», zollte der 52-Jährige den Breisgauern Respekt.

Leverkusen tat sich gegen das aggressive Pressing der Elf von Trainer Christian Streich schwer. Wie gewohnt zeigte sich die zweitbeste Abwehr der Liga bissig und laufstark. Da stand auch das hochgelobte Offensivtrio aus Gonzalo Castro, Stefan Kießling und André Schürrle auf verlorenem Posten und muss gegen die Borussia unbedingt wieder zu alter Form finden.