«Ein Erfolg, über den zu trompeten ist», titelte die «Sunday Times» am Sonntag in Anspielung auf den Spitznamen der Ivorer («die Elefanten»): «Die Elfenbeinküste sieht ohne diese beiden großen Bullen in der Herde viel stärker aus.»

Immerhin durfte der formschwache Drogba, der sich selbst nur im Besitz von 60 Prozent seiner früheren Fitness wähnt, nach 67 Minuten auf der Bank noch mithelfen, das Ergebnis von 1:0 auf 3:0 zu schrauben. Die Tore indes schießen derzeit andere Stars: Die England-Legionäre Gervinho (Arsenal London) und Yaya Toure (Manchester City) mit ihren jeweils zweiten Turniertreffern sowie Didier Ya Konan vom Bundesligisten Hannover 96.

Damit steht die Elfenbeinküste als erstes Team im Viertelfinale - auch wenn am Mittwoch noch das dritte Vorrundenspiel gegen Algerien ansteht. Selbst bei einer Niederlage gegen die «Wüstenfüchse» können die Ivorer nicht mehr von Platz eins der Gruppe D verdrängt werden, egal ob im Parallel-Spiel Tunesien oder Togo gewinnt.