Vor dem Achtelfinal-Hinspiel beim türkischen Meister Galatasaray in der Champions League machen sich die Königsblauen Mut. «Wir brauchen keine Angst zu haben», versicherte Kapitän Benedikt Höwedes vor dem Duell am Mittwoch in der Türk Telekom Arena, wo er im Oktober 2011 in der EM-Qualifikation mit der DFB-Elf antrat und 3:1 siegte. «Es erwartet uns ein Hexenkessel, aber das sind auch Spiele, auf die man sich freuen muss.»

Das 2:2 in Mainz am Samstag wertet Schalke als ersten Schritt aus der Krise. Nach der Katastrophenserie mit nur einem Sieg aus zwölf Pflichtspielen soll die Talsohle endlich durchschritten sein. Selbst die neuesten Spekulationen um das Interesse am Noch-Bayern-Trainer Jupp Heynckes, der Keller im Sommer ablösen könnte, soll die Vorfreude auf das Highlight nicht trüben. «Diese Gerüchte sind der ganz normale Wahnsinn. Damit müssen wir leben. Aber es stört die Vorbereitung nicht», sagte Schalke-Manager Horst Heldt, der die Heynckes-Spekulationen «nicht kommentieren oder dementieren» will.