Rien ne va plus: Im Konflikt um die Reichensteuer haben sich die Regierung und der Profi-Fußball in Frankreich nach einem gescheiterten Schlichtungstreffen in eine Sackgasse manövriert.

Präsident François Hollande empfing zwar im Pariser Élysée-Palast Vereins- und Verbandsvertreter und hörte sich auch deren Klagen an. Er weigerte sich aber, den Fußball von der geplanten 75-prozentigen Abgabe auf Einkommen von mehr als einer Million Euro pro Jahr, die alle Firmen des Landes ab 2014 zwei Jahre lang zahlen sollen, zu verschonen. Auch die Gegenseite blieb hart. Den für Ende November angekündigten Streik werde man nun auch durchziehen, teilte der Chef Vereinigung der Proficlubs (UCPF), Jean-Pierre Louvel, mit.