Auch für Mario Gomez gibt es reizvolle Orte in Italien - Riva del Garda jedoch gehört aktuell nicht dazu. Der Fußball-Nationalstürmer verbringt frustrierende Tage am Gardasee, was nicht an dem beliebten Urlaubsort liegt, sondern an seiner beruflichen Situation.

Im Trainingslager des FC Bayern ist der einst gefeierte Tor-Held zu einer überflüssigen Randfigur verkommen. In der allgemeinen Aufbruchstimmung unter dem neuen Trainer Pep Guardiola wirkt der Stürmerstar auf dem Trainingsplatz in Arco wie ein Fremdkörper. Er ist da, aber gedanklich scheint er schon weg zu sein. Der vor vier Jahren über 30 Millionen Euro teure Angreifer ist ohne Perspektive beim Champions-League-Sieger. Lieber heute als morgen würde er mit dem Auto ins drei Fahrstunden entfernte Florenz flüchten, zum dort beheimateten AC. «Mario will nach Florenz», wiederholte Sportvorstand Matthias Sammer im Trainingscamp. Eine finanzielle Einigung der Clubs steht aber weiterhin aus.