Die Aufmerksamkeit bei seinem Abschiedsspiel muss sich Torsten Frings mit einer anderen Bremer Fußball-Persönlichkeit teilen. Der Ex-Nationalspieler hat für sein letztes Spiel in Grün am Samstag Thomas Schaaf eingeladen.

Für Werders Trainer-Legende ist es der erste öffentliche Auftritt seit dem Ende seiner fast 14-jährigen Dienstzeit beim Bundesligaclub im Mai. Damit stiehlt Schaaf - ob er es will oder nicht - seinem Ziehkind auch etwas die Show.

«Er war der, der mich zum Profi gemacht hat. Deshalb freue ich mich riesig, dass ich mein letztes Spiel mit ihm an der Seite machen darf», sagte Frings auf der Werder-Homepage über seinen Förderer Schaaf, der eine der beiden Teams an der Seitenlinie betreuen wird. «Dafür bin ich ihm sehr dankbar - auch weil ich weiß, dass es für ihn nicht einfach ist, ins Weserstadion zurückzukehren», ergänzte der 36 Jahre alte Ex-Profi, der sein erstes von 326 Bundesligaspielen für Werder im Februar 1997 absolvierte.