Wie der ukrainische Club per Twitter mitteilte, wird das Hinspiel der dritten Qualifikationsrunde am 30. Juli um 19.00 Uhr Ortszeit im Olympiastadion angepfiffen. Dies bestätigte die UEFA.

Der FC Kopenhagen äußerte sich erleichtert über die Entscheidung des Verbandes. «Wir freuen uns, dass die UEFA die vielen Argumente gehört und in ihre Überlegungen einbezogen hat, die gegen ein Spiel in Dnjepropetrowsk sprechen», sagte Clubdirektor Anders Horsholt.

Der dänische Meisterschaftszweite hatte zuvor erklärt, nicht in Dnjepropetrowsk antreten zu wollen und dies der Europäischen Fußball-Union UEFA mitgeteilt. Er habe den Verband gebeten, die Sicherheitslage und Reisesituation zu prüfen. «Wir haben der UEFA gesagt, welche Probleme gelöst werden müssen. Unsere Versicherung deckt eine Reise in die Ukraine nicht ab, und niemand würde uns hinfliegen», hatte ein Sprecher zuvor erklärt. Der dänische Fußballverband DBU stärkte dem Verein den Rücken. «In Kiew zu spielen ist eine akzeptable Lösung, zumal unsere Versicherung hier greift», sagte Horsholt.

Ebenfalls wegen des Konflikts trägt der ukrainische Fußballclub Schachtjor Donezk seine Heimspiele in der kommenden Saison in Lwiw aus. «Wir werden in Kiew trainieren und leben, und die Arena Lwiw wird unser Heimstadion»», teilte Trainer Mircea Lucescu auf der Vereins-Homepage mit. Lwiw liegt mehr als 1000 Kilometer vom umkämpften Donezk entfernt im Westen des Landes.