Zwei von 12 WM-Stadien sind bisher fertig. Vier sollen im April folgen, der Rest bis Ende dieses Jahres. Trotz Verzögerungen und zwischenzeitlich hässlicher Misstöne sind sich inzwischen alle einig: «Great Times are coming (Es kommen große Zeiten)», wie FIFA- Generalsekretär Jérôme Valcke unermüdlich propagiert.

Das Verhältnis zur FIFA war nicht immer so harmonisch. Zur Bilanz der zurückliegenden 500 Tage gehört auch Valckes Verbal-Ausrutscher von 2012, dass Brasilien wegen der schleppenden Vorbereitungen einen «Tritt in den Hintern» brauche, was bei den stolzen Brasilianern gar nicht gut ankam. Die Quittung folgte prompt und Valcke wurde zur unerwünschten Person erklärt. Das ist schon wieder lange her. Am Sonntag sollte der Franzose bei der Eröffnung des ersten WM-Stadion mit gleich zwei Spielen in Fortaleza dabei sein. «Ich bin sehr enthusiastisch, dass ich diese besonderen Momente persönlich in Brasilien erleben kann», freute sich der FIFA-General.