Ilkay Gündogan musste vorzeitig die Koffer packen, Nuri Sahin brach sich das Nasenbein. Die Hoffnungen von Borussia Dortmund auf ein Ende der Verletzungsmisere erweisen sich mehr und mehr als Wunschdenken.

Bereits am drittletzten Tag des Trainingslagers in La Manga reiste Nationalspieler Gündogan wegen einer Bronchitis ab. Seinem Mittelfeldkollegen Sahin verordneten die Teamärzte vorerst eine Pause bis einschließlich diesem Donnerstag. «Das sind natürlich keine guten Nachrichten», klagte Trainer Jürgen Klopp.

Vor allem die anhaltende Leidenszeit von Gündogan schlug dem Fußball-Lehrer aufs Gemüt. Seit mehr als fünf Monaten stand der Dortmunder Mittelfeldstratege wegen eines Rückenleidens nicht mehr auf dem Platz. Ein Comeback des Pechvogels zum Rückrundenstart gegen Augsburg hält Klopp für unwahrscheinlich: «Er konnte hier nicht mittrainieren, da haben wir gesagt, dass er auch nach Hause fahren kann und dort eine eingehende Blutuntersuchung machen kann. Wir hätten ihn zum Rückrundenstart gern dabei gehabt. Es deutet sich an, dass das nicht gehen wird.»