«Ich will wissen, woran ich bin», sagte Eichin im «Kicker». «Ich mache aus diesem Fall ganz bestimmt kein Sommertheater», versicherte der Werder-Manager. Die Bremer hatten ihren langjährigen Mittelfeldstar beim letzten Heimspiel der vergangenen Saison gegen Hertha BSC im Weserstadion bereits verabschiedet. Der frühere Nationalspieler wollte nach 13 Jahren zu einem anderen Club wechseln. Im Gespräch waren unter anderem Besiktas Istanbul und Lazio Rom. Bisher hat Hunt aber noch keinen neuen Verein vorgestellt.

Dafür wechselte der Profi in den vergangenen Tagen seinen Berater. Die Maßnahme wird in Bremen mit Blick auf die Zukunft des Spielers unterschiedlich bewertet. Der neue Hunt-Berater könnte einerseits die Suche nach einem anderen Club forcieren, andererseits wird auch eine Rückholaktion nicht ausgeschlossen. «Ich sehe gewisse Chancen, dass er doch in Bremen bleibt», sagte Willi Lemke als Vorsitzender des Werder-Aufsichtsrates dem «Weser-Kurier».

Hunt selbst hatte zu Wochenanfang erklärt, dass er für weitere Gespräche mit Werder zur Verfügung stehe. «Alles ist komplett offen», sagte Hunt. Der Spielgestalter, dessen Vertrag in diesem Sommer ausläuft, zählt zu den Großverdienern im Kader der Hanseaten. «Wir müssen gemeinsam überprüfen, ob etwas machbar ist», sagte Eichin.