«Er war der erste, der Abräumer und Spielmacher zugleich war - und Torjäger», schwärmte der einstige Teamchef Rudi Völler. Mit ihm erlebte Ballack bei der Weltmeisterschaft 2002 die besten und zugleich bittersten Stunden. «Er hat immer das 1:0 gemacht. Immer das wichtige erste Tor, wenn das Spiel auf des Messers Schneide stand», betonte Völler. Mit einem Foul im Halbfinale gegen Südkorea (1:0) und der damit verbundenen Gelb-Sperre opferte Torschütze Ballack seine persönliche Finalteilnahme für den Erfolg der Mannschaft. «Er hat die Nationalmannschaft durch eine Zeit geführt, in der wir noch nicht so viele Talente hatten wie heute, herausragend war dabei die WM 2002», unterstrich auch Verbandschef Niersbach.