«Da Fußball-Kommission und Task Force die gleichen Themen anpacken, macht es Sinn, sie in eine Hand zu geben», sagte der 67-jährige Beckenbauer der «Bild»-Zeitung. «Ich habe keine Probleme, unter dem Vorsitz von Michel Platini mitzumachen. Wir sind befreundet.»

Die FIFA hatte am Dienstag nach rund eineinhalb Jahren die Auflösung der Gruppe bekanntgegeben. Die Task Force, besetzt mit früheren Stars wie Pelé oder Bobby Charlton, sollte auf Wunsch von FIFA-Boss Joseph Blatter Regeländerungen ausarbeiten, um das Spiel attraktiver zu gestalten. Entscheidendes bewirkt hat sie nicht. Zum Beispiel wollte sie die Abschaffung einer Doppelbestrafung bei harmlosen Fouls im Strafraum durchsetzen. Beckenbauer hatte sich als Gremiumsvorsitzender dafür starkgemacht. Da diese Sanktionierung allerdings auch bei der EM angewendet werden sollte, drohte der «Fußballkaiser» im Juni mit Rücktritt.