Am Sonntagnachmittag hielt die Polizei in Ansbach eine Zwölfjährige an, die mit ihrem Hoverboard unterwegs war. Dieses hatte sie vor wenigen Monaten von ihren Eltern geschenkt bekommen.

Der Grund der Kontrolle: Die Benutzung von Hoverboards im öffentlichen Verkehrsraum ist fahrerlaubnis- und zulassungsrechtlich nicht gestattet. Deshalb leiteten die Beamten ein Ermittlungsverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis sowie wegen Verstößen gegen die Zulassungsvorschriften ein.


Hoverboards müssen zugelassen werden

Aus diesem Anlass weißt die Polizei darauf hin, dass Hoverboards im öffentlichen Verkehrsraum nur mit einer entsprechenden Fahrerlaubnis und einer Kfz-Haftpflichtversicherung betrieben werden dürfen. Außerdem ist eine Zulassung zum Straßenverkehr erforderlich.

Allerdings erfüllen Hoverboards im Regelfall nicht die Voraussetzungen, um überhaupt zum Straßenverkehr zugelassen werden zu können und sind somit in den allermeisten Fällen im öffentlichen Verkehrsraum verboten.

Eltern, die ihren Kindern diese modernen Spielgerät schenken möchten, sollten sich vorher genau erkundigen, ob, wo und unter welchen Vo-raussetzungen die Hoverboards benutzt werden dürfen und ihre Kinder darüber auch eindeutig aufklären, um spätere, unangenehme Folgen zu vermeiden. Dabei ist auch die Frage von Schadenersatzansprüchen im Falle eines Unfalls von Bedeutung.