Auffallend viele Wildunfälle im Kreis Ansbach: In nur einer Woche sind im Raum Dinkelsbühl 21 Tiere überfahren worden. Die Polizei teilte mit, dass zwischen dem 23. und dem 29. August 2021 so viele Wildunfälle in ihrem Inspektionsbereich gemeldet wurden.

Dabei waren es vorwiegend Rehe, die den Autofahrern in die Quere kamen: 15 Rehe sind gestorben sowie drei Feldhasen, ein Fuchs und eine Stockente. Zum Teil verendeten die Tiere qualvoll. Zuletzt wurde zudem ein Waschbär überfahren. Am Freitag (27. August 2021) hatte ein 24-Jähriger den kleinen Bären auf der Straße zwischen Flinsberg und Lehenbuch erfasst und lebensgefährlich verletzt. Der Sachschaden war in diesem Fall gering mit etwa 500 Euro.

21 Rehe, Hasen, Waschbären & Co. überfahren: Polizei Dinkelsbühl appelliert an Autofahrer

Insgesamt ist die Schadenssummer der ganzen Wildunfälle beachtlich: Schäden von rund 32.000 Euro sind in einer Woche entstanden. Die Polizei Dinkelsbühl bittet alle Verkehrsteilnehmenden angesichts dieser Bilanz, in den Abend- und Nachtstunden im Bereich von Wiesen und Wäldern vorsichtig zu sein. Es wird dazu geraten, "den Fuß vom Gas zu nehmen und so möglicherweise auch ein kleines Stück zur Sicherheit aller wildlebenden Tiere beizutragen."

Zudem wies die Polizei darauf hin, dass in der Wildunfallstatistik keine Haustiere miteinberechnet werden. Die tatsächliche Zahl der verletzten oder toten Tiere könnten also noch höher sein.

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