Eine noch immer sehr hohe Anzahl an Zusammenstößen mit Wildtieren beschäftigt die Polizeibeamten der PI Dinkelsbühl täglich. So kollidierte am Abend des 04.05.21 (Dienstag) gegen 21.30 Uhr auf der Strecke zwischen Dürrwangen und Hopfengarten ein querendes Reh mit dem Fahrzeug eines 34-jährigen Dürrwangers. Das Tier wurde bei dem Zusammenstoß getötet. Am Sportwagen entstand Sachschaden in Höhe von mehreren hundert Euro.

Am Mittwoch (5. Mai 2021) kam es gegen 11.30 Uhr ebenfalls zu einem Wildunfall mit einem Reh, als eine 26-Jährige mit ihrem Pkw auf der Kreisstraße AN 41 bei Wittelshofen unterwegs war. Auch dieses weibliche Rehwild verendete qualvoll infolge des Aufpralls einige Zeit später, nachdem es vorher noch eine län-gere Distanz zurückgelegt hatte.

Wildunfälle im Kreis Ansbach: Dramatische Folgen für Tiere

Zu einem Zusammenstoß zwischen einem Auto und einem Feldhasen kam es  am Mittwochabend im Gemeindebereich von Langfurth.  Auf der Ortsverbindungsstraße zwischen Ammelbruch und Grüb sprang ein Hase einer 26-jährigen Frau ins Fahrzeug und wurde sofort getötet. Der Sachschaden am Fahrzeug betrug wenige hundert Euro.

Erst letzte Woche berichtete ein örtlicher Jäger, dass er nach einem Wildunfall eine verletzte Rehgeiß von ihren Leiden erlösen musste. Im Bauch des weiblichen Tieres befanden sich zwei annähernd lebensfähige Rehkitze, die anschließend ebenfalls verendeten.

Wildunfall vermeiden: Polizei appelliert an Autofahrer

Die Polizei Dinkelsbühl appelliert erneut an alle Fahrzeugführer, mit erhöhter Aufmerksamkeit und im besten Fall mit reduzierter Geschwindigkeit entlang von Wald- und Feldrändern unterwegs zu sein. Ne-ben dem Gedanken an das eigene Wohlergehen sollte das Tierwohl bzw. das durch Unfälle entstehende Tierleid mit in Ihre Gedanken einbezogen und berücksichtigt werden.

Vorschaubild: Julian Stratenschulte/dpa/Symbolfoto